„Viel Arbeit im Hintergrund”

Wenn vom International Office der ISM die Rede ist, dann denken wir Studenten sofort an das Auslandssemester, das wir im Rahmen der Vollzeitstudiengänge im Bachelor- und Masterstudium absolvieren. Doch darüber, wie die Organisation der Abteilung konkret abläuft und dass im International Office auch noch weitere Aufgaben bearbeitet und koordiniert werden, wissen wohl nur die Wenigsten Bescheid.

Das International Office besteht seit 2002 und beschäftigt heute sieben Mitarbeiterinnen. Vier arbeiten am Campus Dortmund, während die Campi in Hamburg, Frankfurt und München jeweils von einer Mitarbeiterin betreut werden. Der zum Wintersemester 2014/2015 neu eröffnete Campus in Köln wird aktuell noch von Dortmund aus geleitet, doch ab dem Sommer 2015 soll es auch eine Vertretung vor Ort geben.

„Wenn ich unsere Aufgabe in einem Satz zusammenfassen müsste, dann ist es der Aufbau und die Pflege der Auslandsbeziehungen der ISM”, sagt Dr. Gertrud Schink, Leiterin des International Office. Neben der Gestaltung des Netzwerks der mittlerweile weltweit über 170 Partnerhochschulen und der eigentlichen Organisation der Auslandssemester für uns Studenten stellen vor allem die Bemühungen um die Anzahl der uns zur Verfügung stehenden Studienplätze bei den Partnerunis einen wichtigen Teil der Arbeit dar. „Für die Studenten ist es selbstverständlich, dass die Plätze zur Verfügung stehen, aber um sie zu organisieren, ist viel Arbeit im Hintergrund nötig”, so Schink.
Auch, dass die ISM immer wieder Gastdozenten zu den Partnern schickt und sich ihrerseits über Gastdozenten und Austauschstudenten erfreuen kann, verdankt sie der Arbeit von Schink und ihren Mitstreiterinnen. „Die Austauschstudenten stehen mit uns von Beginn des Bewerbungsprozesses an in Kontakt”, so Schink, die seit 2007 im International Office der ISM arbeitet. „Wir unterstützen sie bei der Suche nach Wohnungen, wenn nötig bei der Organisation eines Visums und anderen administrativen Fragen.” Bei Ankunft der Studierenden an der ISM ist das International Office zudem an der Durchführung des Orientierungstags beteiligt und hilft ihnen sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Hilfreich dafür ist das Buddy Programm, bei dem den Austauschstudierenden einheimische Studierende an die Seite gestellt werden, die während des Semesters für Fragen zur Verfügung stehen und gemeinsam mit ihnen Exkursionen in der Freizeit unternehmen.

Mit den Partnerhochschulen ist das International Office in permanentem Kontakt. So kommen Vertreter der Hochschulen für Präsentationen regelmäßig an die ISM. Auch die Mitarbeiterinnen des International Office besuchen die Universitäten, schauen sich vor Ort die Gegebenheiten an und besprechen alles Notwendige mit den Partnern. „Wir besuchen nicht zuletzt auch internationale Konferenzen, auf denen sich tausende Hochschulen treffen und sich über eine mögliche Zusammenarbeit austauschen”, ergänzt Gertrud Schink, unter deren Leitung sich das Netzwerk der Partnerhochschulen mehr als verdoppelt hat.

Als Kriterien für die Aufnahme neuer Partner nennt Schink die Akkreditierung und das Ranking der jeweiligen Hochschule. Auch die fachliche Ausrichtung des entsprechenden Kursangebotes ist zur Etablierung einer neuen Partnerschaft ausschlaggebend. Bei letzterem stehen auch die Studiengangsleiter als Ratgeber zur Verfügung.

Zu guter Letzt stellen die Verhandlungen der Double Degree-Abkommen einen zentralen Teil der Arbeit von Schink und ihren Kolleginnen dar. In allen Master-Programmen an der ISM können internationale Doppelabschlüsse in Kooperation mit aktuell neun Partnerhochschulen erworben werden, die die Karrierechancen weiter verbessern sollen.

„Verglichen mit anderen Hochschulen bieten wir einen ziemlich umfassenden Service. Wenn ich mir die Evaluationsergebnisse anschaue, dann sind die Studenten mit unserer Arbeit auch sehr zufrieden”, resümiert Schink.

Wir Studenten können uns sicher sein, dass wir bei allen Fragen rund um Auslandssemester oder Doppelabschluss immer kompetent beraten und unterstützt werden. Gertrud Schink und ihrem Team sei Dank.

Autor: Nicolas Regiani