Nachgefragt: Der erste Job – Highlights & Fallstricke

Für die einen ist es die Verbundenheit zum Unternehmen, für die anderen ist es ein gutes Bauchgefühl. Warum man zu einem Jobangebot ja sagt, dafür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Ganz egal, wie diese Entscheidung ausfällt – wer sich damit auseinandersetzt, was persönliche Stärken und Ziele sind, der ist dem Traumstart in die Berufswelt schon ein ganzes Stück näher.

Diese einfache Formel zog sich wie ein roter Faden durch den ALumni EXchange (ALEX) Day an der ISM Dortmund. Für die Karriereveranstaltung kehren ehemalige ISM-Studenten an ihre Hochschule zurück, um ihre aktuellen Arbeitgeber vorzustellen und von ihrem Karriereweg zu berichten.

Den Auftakt machte einer, der bereits eine erfolgreiche Karriere hingelegt hat. Dr. Stefan Thies, Vorstandsmitglied der Fielmann AG, gab den Teilnehmern Einblicke in seine Laufbahn und zeigte gekonnt, was Finanzierungsentscheidungen mit der Berufswahl zu tun haben. Neben Expertenvorträgen gab es beim ALEX Day aber auch jede Menge konkrete Tipps zum Berufseinstieg. Im Workshop „Dos & Don´ts im Vorstellungsgespräch“ erarbeiteten sich die Teilnehmer, worauf man beim ersten Eindruck achten und was man tunlichst vermeiden sollte. Birgit Klaus von Karrierekontor Klaus zeigte den Teilnehmern, wie wichtig der gute Ruf im Netz ist und worauf sie achten sollten, um bei Personalern nicht durchzufallen.

Immer wieder hatten die Studierenden Gelegenheit, ihre Fragen an die Ehemaligen ISMler loszuwerden. Sei es bei Vorträgen, im Gespräch auf der Firmenkontaktmesse oder beim Mentoren Speed-Dating. „Ich habe sehr viel aus meiner Studienzeit mitgenommen und fühle mich noch immer mit der ISM verbunden. Deshalb unterstütze ich aktuelle Studierende auch gerne als Mentor und hoffe durch meine Berufserfahrung im Bereich Personal und Coaching weiterhelfen zu können“, erklärt Wiebke Schmidt-Buchholz von British American Tobacco Germany. Die ISM-Alumna war auch Gast in der Podiumsdiskussion zum Thema „Vitamin B schlägt Top-Noten: Wie wichtig sind Netzwerke wirklich?“, in der angeregt über Sinn und Unsinn von Netzwerken diskutiert wurde.

Grund zur Freude hatte ISM-Alumnus Philipp Bünger. Für seine Geschäftsidee wurde er mit dem Gutmann Wirtschaftspreis ausgezeichnet, den die ISM in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Gutmann Global Advisory Partner vergibt. „Mit unserer Pflegevermittlung stehen wir noch ganz am Anfang und können die 25.000 Euro in Form von Beratungsleistung sehr gut gebrauchen“, so Bünger. Das ISM-Netzwerk kann also Gold wert sein – wenn man es richtig nutzt.

Autor: Simone Gebel (ISM)