Pascoe – ein Familienunternehmen und sein Weg ins Social Web

Das 5. Semester steht an der ISM ganz im Zeichen der Workshops. Dann gilt es zu beweisen, dass die Studierenden Theorie und Praxis auch wirklich verbinden können. Für die ISMler aus Frankfurt am Main hat sich in den vergangenen Monaten deshalb alles um das Unternehmen Pascoe gedreht.

Pascoe ist in der Pharmabranche tätig und zählt heute zu den 100 modernsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Mit der Konzentration auf Naturmedizin ist die Geschichte des Unternehmens mehr als 120 Jahre alt. Als Friedrich H. Pascoe seine erste Apotheke im Jahre 1895 eröffnete, ahnte er bestimmt nicht, dass seine Produkte einmal in 30 Länder exportiert werden würden und es mittlerweile zwei Niederlassungen in Kanada und Österreich gibt. Heute wird das Unternehmen von Jürgen F. Pascoe geführt. Die Zusammenarbeit mit der ISM Frankfurt/Main hat seine Tochter und ISM-Studentin Leona Pascoe gemeinsam mit ISM-Professor Dr. Eckhard Marten in die Wege geleitet.

Die Aufgabe der Studierenden war es, eine neue Werbekampagne zu entwickeln, insbesondere für die Social Media-Kanäle des Unternehmens. Das Team arbeitete daraufhin, neue Ideen und Lösungen zu finden, wie Pascoe seine Produkte an ein breiteres Publikum absetzen kann.

Vor dem ersten Briefing wusste niemand so richtig, was auf die Berater in spe zukommen würde. Kaum einer hatte bis dato große Berührungspunkte mit der Pharmabranche. Dennoch entwickelten die ISM-Studierenden in nur wenigen Wochen ein umfassendes Online-Marketing-Konzept für das Unternehmen, das von den Vorschlägen so angetan war, dass es eine Reihe von Vorschlägen direkt in der Praxis umsetzen möchte.

Zum Schluss bekamen die Studierenden sogar einen Blick hinter die Kulissen. „Wir wurden sehr herzlich von den Mitarbeitern empfangen. Es war sehr interessant zu sehen wie die Prozesse, von der Zubereitung bis zur Abfüllung, ablaufen und wie viel Arbeit dahinter steckt. Man konnte spüren, dass jeder Mitarbeiter mit ganzem Herzen dabei ist und gerne für Pascoe arbeitet“, findet ISM-Student Marc Schotter. Hygiene spielt bei Pascoe eine große Rolle. Deshalb wurde auch jeder mit einen Kittel inklusive Kopfbedeckung ausgestattet. Die wurden natürlich gerne als Andenken mit nach Hause genommen.

Autor: Alexander Dürre