„Wenn wir uns aufschneiden, würden wir orange bluten!“

Nicht zuletzt für ihre bissigen Werbekampagnen, die einem an fast jeder Straßenecke ins Auge springen, hat sich Sixt den Platz als deutscher Marktführer in Sachen Autovermietung gesichert. Situationen wie der Streik der Deutschen Bahn ­ angetrieben vom Gewerkschaftsführer Claus Weselsky – weiß Sixt gekonnt für Werbezwecke zu nutzen. Die ganzseitige Anzeige „Unser Mitarbeiter des Monats“ mit dem Konterfei von Weselsky ist eines von vielen Beispielen für ideal platzierte und auf den Punkt gebrachte Werbung.
Für uns Studenten stellt sich immer wieder die Frage, wo können wir einen guten Praktikumsplatz finden und wie geht es nach dem Studium weiter. Im Rahmen der Unternehmensvorträge, die vom Career Center der ISM regelmäßig organisiert werden, waren Kim Zachertz und Florian Kopp von der Autovermietung Sixt an der ISM München. Dabei zeigte sich: Sixt ist sowohl für Praktikanten als auch Absolventen eine gute Adresse.

Karriere machen bei Sixt

Für Sixt Manager Florian Kopp begann die Karriere bei der Autovermietung in einer alten, umgebauten Tankstelle in München. Nach und nach erweiterte sich das Geschäft. Mittlerweile ist er neben der Leitung von einer der 27 Sixt Filialen in München für sieben weitere im gesamten Münchner Südwesten als Senior Branch Manager verantwortlich. “Wenn wir uns aufschneiden würden, würden wir orange bluten”, betont Kopp mehrmals. Die Leidenschaft für seinen Beruf ist während des gesamten Vortrags deutlich spürbar.

Laut Kopp schätzt Sixt seine Mitarbeiter sehr. Denn nur durch die Mühe und Hingabe jedes Einzelnen hat sich Sixt zum Marktführer hochgearbeitet. Jeder Leiter ist in seiner Filiale für alles verantwortlich – selbst wenn es mal um eine Fahndung nach einem australischen Konsul geht, der seinen Leihwagen gleich für einen ganzen Monat behalten wollte, obwohl er ihn nur für eine Woche angemietet hatte.

Die Frage, ob sein Job nicht manchmal belastend sein kann, verneint Kopp. Durch die Arbeitsteilung mit verschiedenen Bezirksleitern kann er sich voll und ganz auf seine sechs Mitarbeiter konzentrieren. Diese Verantwortung wird bei Sixt honoriert: Wochenendtrips mit der Familie Sixt nach Monte Carlo, Davos oder Wien, Einladungen zu Automessen oder Testfahrten stärken das Wir-­Gefühl und zeigen die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.

Macher gesucht

Durch neue Geschäftsideen wie das Carsharing-Angebot Drive Now ist fast jede Niederlassung rentabel geworden.  „Eine Staubwolke in Island wäre natürlich mal wieder ganz schön“, sagt Kopp lachend, denn an solchen Tagen ist die Flotte von Sixt völlig ausgeschöpft. Aber auch ohne diese oder andere Katastrophen kann sich Sixt mit den Umsatzzahlen wirklich zufrieden zeigen.

Sixt sucht nicht nur Mitarbeiter, sondern vor allem Macher. Auch eine noch nicht vollständig ausgereifte Idee kann auf die Straße gebracht und im Zweifel nachgebessert werden. Innovative Ideen und der Mut Neues zu probieren, stehen ganz oben auf der Anforderungsliste an Bewerber. Das Augenmerk liegt deshalb nicht auf den akademischen Leistungen, sondern eher im praktischen Bereich. Wer anpacken kann und sich einbringen will, flache Strukturen, eine freundschaftliche Unternehmenskultur und gute Aufstiegschancen sucht, ist bei Sixt ganz gut aufgehoben.

Autorin: Louise Kott