Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Agnes Lasota, Mitarbeiterin des International Office der International School of Management (ISM), kennt die zentralen Fragen der Studierenden wenn es um ihren Auslandsaufenthalt geht.

lasota_verwendenEigentlich muss ja nur einmal an alles gedacht sein: „Fragen zum Visum und zur Unterkunft brennen den Studierenden am häufigsten unter den Nägeln“, erzählt Agnes Lasota aus ihrer Erfahrung mit der Planung und Organisation der integrierten Auslandsaufenthalte im berufsbegleitenden Studiengang MBA General Management an der ISM. Jeweils eine Woche verbringen die Teilnehmer des Programms an vier verschiedenen ausländischen Partnerhochschulen, um ihr Managementwissen auf internationaler Ebene zu erweitern und die Wirtschafts- und Kulturräume diverser Länder kennenzulernen. Die Ziele sind Hong Kong, Indien, Brüssel und die USA. Im September heißt es für die Studierenden „China Calling“- denn es geht an die Polytechnic University (s. Foto)  der Metropole Hong Kong. Die Studierenden werden am Business Centre der Universität zu den Themen „Doing Business in China“ und „Strategic Sourcing“ unterrichtet. Neben dem Unterricht stehen auch Unternehmensbesuche auf dem Programm. Im November ist Indien im Reiseplan eingetragen. Am Indian Institute of Management in Indore geht es um „Managing in Emerging Markets“ sowie „Information Management“.

Auf sich allein gestellt sind die Studierenden nie. „Vor Ort gibt es zentrale Ansprechpartner, die die Studierenden betreuen und für Fragen immer ein offenes Ohr haben“, so Lasota. Sie selbst steht ihnen während ihres Auslandsaufenthalts als „Backup“ in Deutschland zur Verfügung. Bereits im Vorfeld versorgt sie die Studierenden mit allen wichtigen Informationen zur Reisevorbereitung und zum Aufenthalt vor Ort. Wer möchte, kann sich auch einzeln beraten lassen. Dabei erfahren die Studierenden, ob und wann das Visum beantragt werden muss. Zudem werden Unterkünfte empfohlen und es existiert das Angebot, sich seine Bleibe über die ausländische Hochschule buchen zu lassen. „Hier können wir aus der Erfahrung schöpfen und den Teilnehmern Unterkünfte nahelegen, die sich in unmittelbarer Nähe der ausländischen Partnerhochschule befinden“, berichtet Agnes Lasota. In Indien verkehrt ein Shuttle-Bus zwischen Hotel und  Campus. „Die meisten Studierenden folgen dieser Empfehlung“, so Lasota weiter. Die Teilnehmer erhalten außerdem einen Stundenplan, der vorab vorliegt, damit sie sich schon einmal eine Übersicht über Zeiten und Inhalte verschaffen können.

Die Studierenden blicken ihrer Erfahrung in der Ferne – durch die sie nicht nur Tourist, sondern Student im Ausland sein werden – bereits gespannt entgegen. Die Visaanträge sind bereits gestellt und die Unterkünfte gebucht, nun dürfen nur das Gepäck, der Reisepass und die Zahnbürste nicht vergessen werden.

Autorin: Anke Jüntgen