20 Wochen Praktikum – sinnvoll und machbar?

Jeder Bachelor-Studiengang an der ISM beinhaltet 20 Wochen Praktikum. Davon sind je zehn im Inland und Ausland zu absolvieren. Wie kann ich das zeitlich neben dem Studium schaffen? Und wie komme ich überhaupt an geeignete Praktikumsplätze? Keine Panik! Die ISM wäre nicht eine der Top-5-Fachhochschulen im Trendence Ranking, wenn sie den Studierenden nicht auch bei der Organisation und Suche helfen würde.

Hilfestellung durch das Intranet und Career Center

Für Suchende geht das so: Ins ism-net einloggen, die Rubrik „Ausland & Karriere“ anklicken, runterscrollen, und da ist sie – die bei allen Studierenden beliebte Praktikumsdatenbank. Dort pflegt jeder Studierende nach einem absolvierten Praktikum seine Praktikumsstelle ein. Dies gibt den Suchenden einen Überblick an zahlreichen Angeboten für Praktika, die unterschiedliche Zeiträume umfassen. Besonders hilfreich sind auch die Praktikumserfahrungen und -bewertungen. Zudem sind meist die Ansprechpartner im Unternehmen angegeben, sodass Du bei Interesse gleich Kontakt aufnehmen kannst.

Wenn Du eine interessante Stelle gefunden hast, geht es darum, dich bestmöglich zu bewerben. Das Career Center der ISM leistet dabei Hilfestellung. Die Informationsveranstaltungen „Bewerbung 1 + 2“ vermitteln Dir, was beim Verfassen des Lebenslaufs wichtig ist, was ein gelungenes Anschreiben ausmacht und was wichtige Verhaltensregeln in Vorstellungsgesprächen sind. Darüber hinaus überprüfen die Mitarbeiter des Career Centers beispielsweise Deinen Lebenslauf auf Grammatik und korrekte Darstellung und helfen bei Fragen weiter.

Viele wertvolle Erfahrungen

Wenn Du ein Praktikum bekommen hast, weißt Du nicht immer, was Dich dort konkret erwartet. Bei meinem ersten Praktikum bei einer PR-Agentur nach dem ersten Semester wurde ich angenehm überrascht. Gleich am ersten Tag durfte ich eine Pressemitteilung schreiben. Täglich erhielt ich neue, abwechslungsreiche Aufgaben: vom Sammeln von Presseclippings über die Kontaktaufnahme zu Kunden bis hin zum Erstellen von Präsentationen. In sechs Wochen habe ich erste Einblicke in die Berufswelt erhalten und viele Kontakte geknüpft. Interessant fand ich zu sehen, wie die theoretischen Inhalte aus der Vorlesung praktisch angewendet werden. Was ich neben dem Umgang mit ganz unterschiedlichen Menschen auch gelernt habe, ist die notwendige gute Aufgabenplanung im Arbeitsalltag.

Um mit einem so positiven Gefühl wie ich nach dem Praktikum nach Hause zu gehen, musst Du interessiert an Deiner Arbeit und offen für Neues sein. Am besten ist es, wenn Du schon frühzeitig ein Praktikum absolvierst. Es zeigt Dir, ob Dein Studium für Dich die richtige Wahl ist, und ob Du Dir Deinen Traumjob so oder zumindest so ähnlich vorgestellt hast.

Einmal reinschnuppern reicht nicht

Während meines sechswöchigen Praktikums habe ich zwar viel gelernt, aber doch nur eines von vielen möglichen Tätigkeitsfeldern kennengelernt und nur eine konkrete Arbeitssituation, die in anderen Unternehmen womöglich ganz anders ist. Wenn ich zum Ende meines Studiums Klarheit über meine beruflichen Ziele haben möchte, sind möglichst viele Einblicke und Erfahrungen sinnvoll. Und das heißt: Her mit den Praktika! Durch sie gewinne ich nicht zuletzt zahlreiche Kontakte, die für den Berufseinstieg hilfreich sein können. Letztlich hängt davon auch die Zufriedenheit im späteren Job ab. Ich bin mir sicher, dass ein umfangreicher Praktikumsanteil im Studium nicht nur sinnvoll ist, sondern bei rechtzeitiger Planung mit ISM-Hilfe auch machbar.

Autorin: Clara Freund