Arbeiten mit Digital-Profis: Praktikum bei der Allianz Global Digital Factory

Ich bin Jil Billon von der ISM München und nehme ich euch mit auf eine kleine Reise durch mein Praktikum bei der Allianz Global Digital Factory. Aber bevor ich beginne, kläre ich euch erstmal auf: Was ist das eigentlich, die Global Digital Factory – kurz GDF?

Die Global Digital Factory ist ein Start-up der Versicherungsgesellschaft Allianz SE. Ihre Aufgabe ist es, Allianz-Prozesse zu digitalisieren, um das Kundenerlebnis zu verbessern und zu erleichtern. Das klingt erstmal etwas kompliziert, ist es aber gar nicht. Im Prinzip setzen sich Mitarbeiter der GDF mit Mitarbeitern der Allianz aus aller Welt zusammen und erarbeiten Projekte, die es dem Kunden erleichtern, Versicherungen abzuschließen. Diese werden dann durch digitale Prozesse umgesetzt, also über Apps oder online. Mit dieser Erfahrung kehren die Allianz-Mitarbeiter wieder in ihre Abteilungen zurück und implementieren die neu erschlossenen Methoden in ihre Arbeit. Die GDF ist also ein B2B Business, das die Allianz bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützt.

Ich habe für vier Wochen ein Praktikum in der Communications-Abteilung der GDF gemacht. Kaum angekommen, wartetefoto-allianz2 auch schon die erste Aufgabe auf mich. Die GDF hatte beschlossen, auf Social Media sichtbar zu werden, um die Bekanntheit des Start-ups und seiner Aufgaben innerhalb und außerhalb der Allianz zu erhöhen und potenzielle neue Partner zu finden. Da man sich mit dem Thema Social Media bis dahin noch nicht beschäftigt hatte, hier also meine Aufgabe: Ich sollte recherchieren und evaluieren, mit welcher der beiden Plattformen Twitter und LinkedIn „wir“ unsere Zielgruppen besser erreichen und uns präsentieren können. Nach langen Recherchen, ein paar Meetings und einigen Überarbeitungen habe ich meine Ergebnisse meinen Ansprechpartnern präsentiert.

Nachdem die erste Hürde erfolgreich überstanden war, fiel mir meine zweite Aufgabe schon leichter. Diesmal ging es um die Entscheidung, einen Unternehmensaccount der GDF zu erstellen oder es den Mitarbeitern zu überlassen, eigene Profile zu erstellen. Die Vorgehensweise war die gleiche; ich habe recherchiert, telefoniert und mir Feedback eingeholt und es am Ende meiner zweiten Woche vorgetragen. So weit, so gut! In meiner dritten Praktikumswoche ging es für mich ins Digital Marketing. Nach einer ausführlichen Einführung durfte ich ein paar neue Programme testen und musste protokollieren, ob man mit diesen Programmen auch als Laie zurechtkommt. Ziel war es nämlich, dass am Ende alle Abteilungen der Digital Factory dieses Programm nutzen können, ohne Technik-Freaks sein zu müssen. Zugegeben, das war für mich die schwierigste Aufgabe während meiner Zeit dort. Die letzte Woche war dann wieder kreativer und entspannter. Gemeinsam mit einer anderen Werkstudentin habe ich den neuen Newsletter für GDF- und externe Allianz-Mitarbeiter entworfen und umgesetzt.

Wähfoto-allianzrend der gesamten vier Wochen durfte ich flankierend an einigen Meetings und Präsentationen innerhalb und außerhalb der GDF teilnehmen, was mir einen umfangreichen Einblick in das ganze Unternehmen gegeben hat.

Natürlich war das Praktikum insgesamt sehr anspruchsvoll, da es mein erstes war und ich von Anfang an voll eingebunden wurde. Ich konnte aber sehr viel mitnehmen und habe zum ersten Mal richtig gelernt, mit Word und PowerPoint umzugehen. Die Arbeit mit meinen dortigen Kollegen und anderen Werkstudenten hat mir sehr viel Spaß gemacht, zumal das Unternehmensklima sehr familiär und entspannt war, genauso wie die loftartige Einrichtung und das moderne Design des Büros.

Ich kann die GDF also allen, die auf der Suche nach einem Praktikum im Marketing- und Kommunikationsbereich sind, sehr empfehlen!

Ich hoffe, euch hat mein Blogeintrag gefallen und vielleicht weitergeholfen!

 

Autorin: Jil Billon